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Wissenschaftlich valide Profilierung der Risikopersönlichkeit

Mit einem minimalen Satz von nur sechzehn Fragen kann die persistente Risikopersönlichkeit eines Anlegers valide gemessen werden. Die Fragen basieren auf Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung des Max-Planck Institutes und differenzieren zuverlässig die individuellen Risikotypen von Privatanlegern.

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Die Umsetzung der MiFID-Bestimmungen und die weitere Regulation der Finanzberatung nach den Finanzkrisen erhöhte die Aufmerksamkeit von Finanzdienstleistern auf Haftungsrisiken. Ein spezifisches Resultat sind auf Produktkategorien bezogene, erfahrungsbasierte Risikoklassifikationen die für die Erarbeitung einer passenden Anlagestrategie und für sich stehend Anleger und Berater kaum Orientierung bieten.

Dieser Schwachpunkt der MiFID-Regelungen ist ein Problem und einfach lösbar in dem das wissenschaftlich valide gemessene Risikoprofil des Anlagekunden in den Beratungsworkflow integriert wird. Es wird somit ein psychologischer Meßpunkt in das legal verpflichtende MiFID-Profil integriert und damit die Anlagestrategie und Produktauswahl an die tatsächlichen Bedürfnisse und vor allem die wahre Risikofähigkeit des Anlagers angepaßt.

Risiko und Kontrolle

Prof. Dr. Dr.  J. C. Brengelmann, Ph.D. (1920-1999) war wissenschaftlicher Leiter des Max Planck Institutes und konzentrierte seine Forschungskarriere auf Fragen der Risikodisposition. Seit 1995 nutzt und erweitert tetralog die Ergebnisse Brengelmanns für Prozesse der Anlageberatung.

Nach Brengelmann ist die Risikopersönlichkeit im Umgang mit finanziellen Entscheidungen definiert durch die Interaktion zweier psychologischer Dimensionen, namentlich Risiko und Kontrolle. Diese zentralen Dimensionen haben sowohl eine aktivierende wie hemmende Komponente.

Die Risikodimension ist definiert durch die (aktivierende) Risikoakzeptanz und die (hemmende) Risikovermeidung. Risikoakzeptanz ist die generelle Bereitschaft und auch Freude daran, Risiken einzugehen und damit die Einstellung zu spekulativem Verhalten. Risikovermeidung beschreibt die Ambivalenz im Umgang mit Unsicherheit in finanziellen Entscheidungen.

Die Kontrolldimension ist bestimmt durch die Motivation und Fähigkeit mit Risiko umzugehen und Risiko zu kontrollieren.

Aktive Kontrolle misst dabei die Fähigkeit und Bereitschaft zur Optimierung, Entscheidung und die Gelassenheit dabei. Fehlentscheidungen im Umgang mit finanziellen Risiken resultieren aus mangelnder Sorgfalt, impulsivem Verhalten oder Fehlkalkulationen.