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tetralog Zoom: Ganzheitliche Szenarioanalyse

tetralog Zoom: alle Portfolios als Risk/Return auf Basis einzelner ISINs

Bei Zoom handelt es sich um eine neuartige Vorgehensweise. Auf Basis der bestehenden Portfoliopositionen der Kunden sind Detailanalysen möglich, mit denen im Ergebnis die Planung und Steuerung von Investmentgeschäft möglich wird.

Mit dem Herauszoomen werden alle Portfolios dargestellt: jeder Punkt entspricht einem einzigen Portfolio. Mit dem Hineinzoomen auf ein einziges Portfolio werden dessen spezifische Eigenschaften analysiert. Zoom gestattet die Filterung und Analyse von sehr großen Daten. Szenarioanalysen lassen sich sehr einfach simulieren: etwa nach möglichem Umsatzpotenzial unter zu definierenden Bedingungen, nach verborgenen compliance-Risiken oder vielen anderen Gesichtspunkten.

Zoom erlaubt buchstäblich das Hineinzoomen auf ein einziges Portfolio - aus der zuvor unübersichtlichen Menge aller assets under management.

Beispiele auf dieser Seite beruhen auf Daten aus 5000 realen Portfolios.

  • Jeder Punkt repräsentiert ein einzelnes Kundenportfolio.
  • Durchschnittliches Portfoliovolumen: € 250k
  • Gesamtes verwaltetes Vermögen (AuM): € 1.25bn

Die Risk/Performance Position wird auf Basis von einzelnen ISINs berechnet. Eingesetzt wird der tetralog enhanced datafeed TED auf einer Preishistorie von 8 Jahren.

tetralog Zoom beantwortet entscheidende Fragen:

Regulatorische Anforderungen, Regulatory Compliance

Identifikation von Portfolioausprägungen
»Was bedeutet unsere Beratung für Kundenportfolios?«
Risikobewertung: wie gut entspricht das Risikoprofil der Kunden ihren tatsächlichen Portfolios?
»Bergen die Portfolios Potenzial für Unzufriedenheit?«
»Sind Kundenportfolios in den korrekten Risikoklassen verortet?«
»Welche wirtschaftlichen Potenziale bietet eine Umschichtung des Portfolios?«
Vermeidung von Prozessrisiken: Abweichungen erkennen
»Können wir unsere Berater vor rechtlichen Angriffen bewahren?«
»Gibt es strukturelle oder systematische Abweichungen in den Portfoliopositionierungen?«

Business Development

Validierung neuer Produkte
»Wie passen neue Produkte in unser Angebot?«
»Wie würden Kundenportfolios auf neue Produkte reagieren?«
Szenarien- und Stress Tests
»Wie wären Kundenportfolios beim Eintritt eines bestimmten makroökonomischen Szenarios betroffen?«
Produktmanagement
»Wie verhalten sich Kundenportfolios wenn wir die Modellportfolios verändern?«
»Wieviele Fonds sind ausreichend um Anlegerbedürfnisse abzudecken?«

Ähnlich wie in vielen anderen Ländern gibt die deutsche Finanzaufsicht BaFin klare Vorgaben zur Vertriebssteuerung:

»(…) Anlageempfehlungen müssen zum Vorteil des Kunden sein und seine Interessen decken … (Banken müssen) interne Kontrollmechanismen einführen und (…) Interessenskonflikte verhindern.«

Nach dem Abschluss eines Beratungsvertrages können gegenwärtig und mit konventionellen Methoden weder die Mechanismen des regulatorischen Anlegerschutzes noch die Banken selbst Transparenz bieten.

Mit konventionellen Methoden sind Interessenskonflikte kaum vermeidbar.

Berater und Vertriebsmitarbeiter vermeiden Produktempfehlungen ausserhalb dokumentierter Kundeninteressen.

Banken suchen sinnvolle Unterstützung um Beratungsfehler vermeiden zu helfen.

Arbeitnehmervertretungen widersprechen der Leistungsmessung von Beratern.

Revision und Compliance versuchen die Einhaltung interner Regeln und Vorschriften sicher zu stellen.

Zoom zeigt Potenziale für das individuelle Portfolio durch kompetente Beratung und ermöglicht den umfassend dokumentierten Abgleich der Interessen von Bank und Kunde.

Zoom schlägt die Brücke von Risikoprofilierung zur laufenden, proaktiven Beratung. Somit können wiederkehrende Potenziale der Portfoliooptimierung offen genutzt werden.

Zoom integriert verschiedene Perspektiven in eine ganzheitliche Sicht und kann helfen, die Bedürfnisse von Kunden, Bank und Beratern zu harmonisieren.

Zoom identifiziert inakzeptable Risiken

Hochriskante Portfolios und Haftungsrisiken identifizieren und eingrenzen.

  • Auswahl aller Portfolios mit einem inakzeptablen Risiko von >25% p.a.
  • 324 identifizierte Portfolios entsprechen einem Wert von €81.5m

Für den Beispieldatensatz würde die Rückführung dieser extremen Positionen in den akzeptablen Risikokorridor der Bank von < 25% p.a. ein Potenzial von ca. €700k bedeuten (bei angenommenen 2.5% Gebühren).

tetralog Zoom unterstützt die schnelle Filterung von Portfolios mit inakzeptablem Risiko.

Zoom identifiziert Kundenportfolios, die ausserhalb ihrer tatsächlichen Risikoklasse liegen

Liegen Kundenportfolios in ihren tatsächlichen, wahren Risikoklassen?

Für diesen Beispielfall sind alle Portfolios der mit dem Kunden vereinbarten Risikoklasse 3 gefiltert. Auf Basis der Einzelwerte wird das tatsächliche Risiko ermittelt.

Mit diesem Ansatz wird neben der Umsetzung der vertraglich vereinbarte Absicht des Kunden auch das Umsatzpotenzial einer sinnvollen Reallokation hochgerechnet.

  • grün dargestellt sind die korrekt allozierten Portfolios: ein Risikoprofil wird gemessen als „Klasse 3“ und tatsächlich ist das Portfolio auch in Klasse 3 angelegt.
  • blau (~€60m) sollte in Klasse 3 angelegt sein, ist aber zu konservativ alloziert und erwirtschaftet geringeren Erlös als beabsichtigt.
  • rot (~€27m) Portfolios sollten in Klasse 3 liegen, sind tatsächlich aber bei weitem riskanter als die wahre, gemessene Risikobereitschaft und -fähigkeit des Kunden.

Blaue und rote Portfolios sollten umgeschichtet werden um compliance-Risiken zu verringern und Kundeninteressen zu reflektieren.

Blaue Portfolios entsprechen einem Potenzial von €525k, rote Portfolios können hochgerechnet werden zu einem Potenzial von €236k, wiederum bei angenommenen Gebühren von 2.5%.

Mit tetralog Zoom können einfach Portfolios identifiziert werden, die ausserhalb der vereinbarten Risikoklasse liegen.

Produktmanagement: Validierung neuer Finanzprodukte

Wie wirkt sich ein neues Produkt auf bestehende Portfolios aus?.

Parameter für diesen Fall: Auswahl aller Portfolios, bei denen eine Investition von 20% des Volumens in das neue Produkt zu einer Verringerung des Risikos um 5% führt.

Welche Auswirkungen hat ein neuer Fonds?

Ergebnisse für Anlagekunden in diesem Beispiel: 524 Portfolios profitieren von einem um mindestens 5% geringeren Risiko. Das umzuschichtende Volumen beträgt ca. €46 Millionen.

Der Fondsanbieter kann Listinggebühren auf dieser Basis einfach berechnen.

Ergebnisse: €46 Mio x 2.5% Abschlag = bei einer Einbeziehung des neuen Fonds in das Produktspektrum.

Welchen Effekt hat eine Reduzierung des Produktspektrums?

Heute werden 88 Fonds vertrieben: Die berechnung zeigt, dass 44 Fonds ausreichend sind um 95% aller Kunden zu bedienen – also eine Halbierung der gegenwärtig angebotenen Fondsbreite. Werden nur halb so viele Fonds angeboten, verdoppelt sich das Volumen: die Bank erreicht eine höhere Provisionierungsstaffel von 0,50% auf 0,55%.

Im Ergebnis und basierend auf den realistischen Portfoliomusterdaten von 5000 Kunden mit einem Gesamtvolumen von €3.2 Mrd bedeutet das: die Bank kann durch eine Halbierung der Fondsauswahl einen hochgerechnet höheren Profit von ca. €1.6 Mrd erreichen.

Mit tetralog Zoom kann der Effekt eines neuen Produktes auf bestehende Kundenportfolios einfach simuliert werden.

Werden Vorgaben eingehalten?

Konkrete Unterstützung der Anlageberater bei der Einhaltung von Beratungsvorgaben:

  • Werden die Vorgaben in der Beratungspraxis umgesetzt?
  • Welche Haftungsrisiken sollten eingegrenzt werden?
  • Mit welchen Hilfestellungen können Berater optimal unterstützt werden?

Bestehen strukturelle oder systematische Abweichungen in der Positionierung der Portfolios?

Das Vorgehen in diesem Anwendungsfall ist einfach: es werden beispielsweise alle Anlagekunden mit vereinbarter Risikoklasse 3 ausgewählt, dann nach Berater visualisiert. Im Ergebnis ist visualisiert, wie mit der Perspektive des Beraters deren Portfoliokunden tatsächlich positioniert sind.

In diesem Beispiel lassen die Ergebnisse vermuten, daß im Vergleich zu seinen Kollegen, „advisor 10“ einen relativ höheren Anteil an Kunden betreut, die entweder über oder unter der Risikozielklasse 3 liegen. In dieser Situation ist eine weitere Prüfung und Eingrenzung ratsam.

tetralog Zoom ermöglicht, strukturelle oder systematische Abweichungen in Portfolioallokationen zu identifizieren.

Ausprobieren!

Sie stellen einen hinreichend großen und pseudonymisierten Testdatensatz aus Ihren realen Portfoliodaten zur Verfügung.

  • Die mindestens benötigten Daten sind Portfolio ID, ISIN, Anlageklasse, Anlagewert und die zugeordnete Risikoklasse.
  • Weiters sind wenige administrative Daten notwendig, um Ihre Ausgangssituation zu modellieren: Risikokorridore und die Struktur Ihrer Modellportfolios
  • Optionale Daten sind hilfreich für einige der denkbaren Analysen und Visualisierungen: Instrumentenart (instrument type), Berater/advisor ID (für die Analyse struktureller Abweichungen).

tetralog verarbeitet, normalisiert und analysiert dann Ihre Daten.

Gemeinsam definieren wir Umfang und Detail der gewünschten Szenarios.

Nach kurzer Zeit liefert tetralog neue Antworten aus Ihrem Portfolio-Universum, gemeinsam Zoomen wir durch Ihre Beispieldaten: zuvor nicht offensichtliche Zusammenhänge werden sichtbar:

  • Risk/Return oder jeder andere Ansatz
  • ‚Risiko‘ wird im Rahmen von tetralog Zoom auf Ebene der Einzel-ISIN und einer 8-Jahres Volatilitätsreihe mit Hilfe des TED financial data feed berechnet.
  • ‚Return‘ wird berechnet als der mittlere erwartete Erlös
  • Potenzial von Umsichichtungen

Nächste Schritte:

  • Risk/Return Optimierung von gefilterten Portfolios und präferierten Produkten
  • Analyse und Optimierung von Modellportfolios
  • Definition von Monitoringmöglichkeiten
Ausprobieren – Starten Sie einen Test!