Wer wir sind

Unser wissenschaftlicher Ansatz in die Praxis hinein

Vorboten der Behavioural Finance

Vor knapp 20 Jahren gab es die klassischen Wirtschaftswissenschaftler – und es gab uns: die bisweilen misstrauisch beäugten Exoten, die den Homo oeconomicus hinterfragten und mit der Verknüpfung aus Mathematik und Psychologie das tatsächliche Investitionsverhalten von Anlegern untersuchten. Heute sind wir stolz darauf, zu den ersten gehört zu haben, die „Behavioural Finance“ in der Branche etabliert haben – noch bevor der finanzwissenschaftliche Ansatz unter diesem Begriff Karriere machte.

Demokratisierung von Investment Knowhow für Privatanleger

Eine breit gestreute Vermögensanlage ist langfristig jeder Investition in nur eine einzelne Anlage überlegen: das „diversifizierte Portfolio“ bildet den Kern der Modernen Portfolio-Theorie, für die Harry Markowitz unter anderem zusammen mit dem Namensgeber der Sharpe-Ratio, William F. Sharpe, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Viele Ansätze unserer Analysefunktionalitäten, die Grundlage unserer Software-Module, gehen auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Markowitz und der modernen Portfolio-Theorie zurück. Dabei war es seit jeher unser Ziel, komplexe Berechnungen aus dem institutionellen Investment so weiterzudenken und visuell zu übersetzen, dass auch ein Privatanleger sie verstehen und für sich nutzen kann.

Messung der Risikobereitschaft mit Brengelmann

Den wissenschaftlichen Kern unserer Risikoprofilierung von Anlegern bildet eine Studie von Max-Planck-Wissenschaftler Johannes C. Brengelmann. Als führender Verhaltenstherapeut wies er nach, dass das Risikoverhalten von Menschen grundsätzlich nur mehrdimensional erfasst werden kann. In enger Abstimmung mit Prof. Brengelmann selbst, entwickelten wir die Ergebnisse seiner Grundlagenforschung weiter zu einem im alltäglichen Beratungsprozess einsetzbaren Ansatz, mit dem die Risikobereitschaft von Anlegern einfach und sinnvoll erfasst werden kann. Dieser ist fester Bestandteil der Rechenkerne zur tetralog Risikoprofilierung und ermöglicht die stabile Messung der individuellen Risikobereitschaft von Anlegern.